Raum schaffen – sieben Tipps für mehr Beweglichkeit

Ich kann kein Yoga machen, weil ich so unbeweglich bin.“

Diesen Satz haben wir alle schon einmal gehört oder sogar selbst gesagt. Tatsächlich ist mangelnde Beweglichkeit oder Gelenkigkeit ein großer Faktor, weswegen manche sich gar nicht erst in eine Yogastunde trauen. Wiederum andere sehnen sich aus gesundheitlichen Gründen nach mehr Flexibilität: Langes Sitzen oder allgemein zu wenig Bewegung haben zu muskulären Verkürzungen geführt, die wiederum Rücken- oder Kopfschmerzen ausgelöst haben. Möchtest auch du gelenkiger werden? Dann probiere die folgenden sieben Tipps für mehr Beweglichkeit aus.

Regelmäßigkeit

Am Ball zu bleiben, ist hier enorm wichtig. Versuche also, häufiger kleinere Übungen einzubauen, anstatt nur einmal pro Woche eine Stunde lang zu üben. Vielleicht planst du dir sogar feste Termine ein, die du dann einhältst. Je regelmäßiger du trainierst, umso besser wird sich dein Körper an die Übungen gewöhnen und du wirst spüren, wie er nach und nach geschmeidiger wird.

Nicht nur Stretching

Jeden Tag einfach nur ein paar Dehnübungen zu absolvieren, ist nicht nur langweilig, sondern auch nicht wirklich ergiebig. Nutze also deine Yogapraxis dazu, gelenkiger zu werden! Auf diese Weise macht es nicht nur mehr Spaß, sondern du kombinierst die Dehnübungen außerdem noch mit Übungen, die Kraft aufbauen. Diese Kombination ist wichtig, um Verletzungen zu vermeiden.

Hilfsmittel

Yogablöcke, Yogagurte & Co. sind deine besten Freunde, wenn du noch nicht so gelenkig bist. Asanas, die sich sonst unangenehm anfühlen würden, werden hiermit bequemer, und du kannst dich an Posen wie die sitzende Vorwärtsbeuge ganz sanft herantasten. Gurte und Blöcke können eine Verlängerung deiner Arme darstellen und so dafür sorgen, dass du Asanas behutsam ausprobieren und trotzdem korrekt ausgerichtet bleiben kannst. Wenn du Inspiration für die Nutzung von Yogaprops brauchst, dann schau doch mal hier vorbei.

Atmung

Verbinde dich bei der Praxis mit deinem Atem. Das solltest du eigentlich immer, aber besonders, wenn du den Fokus auf mehr Flexibilität legst. Tiefe, betonte Ausatmungen helfen dir, Anspannung loszulassen und tiefer in die Dehnung hineinzusinken. Tiefe Atmung spielt auch beim nächsten Punkt eine entscheidende Rolle.

Entspannung

Ohne Entspannung geht es nicht. Dehnbarer werden bedeutet auch loslassen. Anspannung ist ein offensichtlicher Widerspruch zu der Geschmeidigkeit, die wir anstreben. Achte daher darauf, dass die Entspannung in deiner Praxis nicht zu kurz kommt, sowohl am Ende in Form von Savasana, als auch in den Übungen selbst. Wie bereits erwähnt, spielt hier der Atem eine große Rolle: Wenn du flach und schnell atmest, teilst du deinem Kopf mit, dass du dich in einer Stresssituation befindest und kannst nicht entspannen.

Flexibilität beginnt im Kopf

Wo wir gerade vom Kopf sprechen: Der mischt auch mit, wenn du versuchst, gelenkiger zu werden. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass dir Balance-Positionen schwerer fallen, wenn du innerlich aufgewühlt bist? Unser Geist und unser Körper sind untrennbar miteinander verbunden, und geistiges Ungleichgewicht äußert sich auch in körperlichem Ungleichgewicht. Genauso verhält es sich mit Flexibilität. Wenn dein Geist sich weich, flexibel und weit anfühlt, weil du angenehme Gedanken hast, werden dir die Übungen leichter fallen, als wenn du dir Sorgen machst und sich dein Geist ganz verhärtet und eng anfühlt – beispielsweise bei Trauer.

Du kannst deine Praxis auch durch Visualisierungen erweitern und dir zum Beispiel vorstellen, wie du mit jeder Ausatmung immer mehr Anspannung loslässt, immer weicher wirst und dadurch noch tiefer in die Dehnung hineinsinkst.

Geduld und Liebe

Flexibler werden passiert nicht über Nacht. Es ist ein Prozess, der schrittweise erfolgen muss, um Verletzungen zu vermeiden. Hab daher Geduld mit dir selbst und versuche, Spaß am Weg zu haben, anstatt ständig nach dem Ziel zu spähen. Dabei ist es ganz wichtig, liebevoll zu dir selbst zu sein. Zwing dich nicht in Positionen, in denen dein Körper sich noch nicht wohlfühlt. Fordere ihn sanft, aber überschreite seine Grenzen nicht. Respektiere ihn und vergleiche ihn nicht mit anderen Körpern. Mach dir immer wieder bewusst, dass du auf deinem Weg genau da bist, wo du sein solltest – es gibt niemanden, den du übertrumpfen müsstest. Achte mehr darauf, wie eine Übung sich für dich anfühlt, nicht, wie sie aussieht oder wie du denkst, dass sie aussehen sollte.

Mehr Flexibilität tut gut! Durch bessere Beweglichkeit können Schmerzen, Verspannungen und Verletzungen vorgebeugt werden. Die regelmäßige Übung lohnt sich also – ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Oldie but Goldie: Warum eine uralte Praxis wie Yoga in moderner Zeit relevant bleibt

Uralt? Wie alt eigentlich genau?

Man kann getrost sagen, dass Yoga ein altes Übungssystem ist. Im Grunde reicht der Begriff „alt“ fast nicht aus. Die ersten Yogis werden in den Veden erwähnt, ungefähr 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Es gibt sogar Hinweise, dass Yoga bereits vor 5000 Jahren praktiziert wurde. Eine der ersten und wichtigsten Yogaschriften, die Yoga Sutras, wurde von Patanjali, einem indischen Gelehrten, zwischen dem zweiten Jahrhundert vor Christus und dem vierten Jahrhundert nach Christus geschrieben. Die Weisheiten, die Patanjali aufschrieb, werden auch heute noch gelehrt, ebenso die Asanas, die Körperübungen, an die die meisten Leute denken, wenn sie „Yoga“ hören.

Nun, da Du einen Überblick hast, wie alt diese Praxis wirklich ist, sollte es nicht weiter überraschen, dass es einige Skeptiker gibt, die glauben, dass eine so uralte Philosophie heutzutage keinerlei Wert mehr hat. Aber sie liegen falsch! Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es heutzutage mehr Wert denn je hat.

Yoga im Laufe der Zeit

Anfangs wurde Yoga nur von Männern praktiziert. Heute sind die Studios voller Frauen. Damals war es eine recht strenge, asketische Praxis. Heute ist sie sehr liebevoll und auf Selbstfürsorge ausgerichtet. Früher ging es um Erleuchtung. Heute geht es um individuelle Persönlichkeiten und deren Wohlbefinden (obwohl man natürlich auch heute noch den Weg zur Erleuchtung einschlagen kann). Erkennst Du das Muster? Yoga hat sich über die Jahre hinweg verändert. Die Praxis an sich, ihr vordergründiger Sinn und Zweck, und natürlich die Menschen, die es üben. Und das ist genau das, wo das Geheimnis von Yoga liegt: vor Jahrhunderten hatten Menschen ganz andere Tagesabläufe, Lebenseinstellungen und Bedürfnisse, abhängig von Zeit und Ort, an dem sie lebten. Dennoch war Yoga die ganze Zeit über da und verschwand nie. Das Geheimnis ist, dass es keine Einheitslösung gibt, die für jeden gelten muss – jeder kann es praktizieren und die Praxis seinen eigenen Bedürfnissen anpassen, ob körperlich oder mental. So lange sich die Menschen weiterentwickeln, wird Yoga das auch tun.

Also warum ist Yoga heute wichtiger denn je?

In den Anfangstagen von Yoga waren die Menschen, die es praktizierten, sehr religiös und auf der Suche nach Erleuchtung. Dies liegt daran, dass sie an das Konzept der Reinkarnation glaubten: Die Menschen wollten den steten Kreislauf des Wiedergeborenwerdens stoppen und ewigen Frieden durch Erleuchtung finden. Heute, besonders im Westen, sind die Gründe, mit Yoga anzufangen, vollkommen anders, oft sehr physisch. Es gibt viele Studios, die auf verschiedene Bedürfnisse eingehen, daher ist es sehr zugänglich. Aber: Auf gewisse Weise war es damals dennoch einfacher. Die Menschen hatten viel mehr Bezug zur Natur, zu Spiritualität und zu sich selbst. Heutzutage haben wir diesen Bezug verloren. Wir sind einem konstanten Medienspektakel ausgesetzt, wir sind immer erreichbar, immer in Eile. Wir denken, wir seien unser Körper. Wir tun zu viel und fühlen zu wenig. Wir haben verlernt, den Blick nach innen zu richten und auf die Signale unseres Körpers zu hören. Zunehmende Erkrankungen von Burnout, Depressionen und anderen Krankheiten sind das Ergebnis.

Vor Jahrhunderten definierte Patanjali Yoga als „das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist“. Denk einmal darüber nach: Wann war Dein Geist das letzte Mal so richtig ruhig? Das Gedankenkarussell anzuhalten ist eine Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Ein unruhiger Geist könnte gut und gerne eines der häufigsten Probleme unserer Zeit sein. In einer Yogastunde hingegen denken wir nicht über die Nachrichten oder unseren Alltag nach, sondern richten die Aufmerksamkeit nach innen. Es gibt kein Handy, kein Internet, keinen Newsticker – nur uns, unseren Atem und unsere Bewegungen. Zur Abwechslung gibt es einmal nichts, worüber wir uns Gedanken machen müssen. Unser hektischer Alltag setzt für einen Moment aus. Wir atmen, bewegen uns und kümmern uns um uns selbst. Unser vielbeschäftigter Geist erhält eine wohlverdiente Pause.

Und auch unserem Körper tut das gut: zu häufig verbringen wir Stunden an einem Schreibtisch, vor einem Bildschirm, oder mit einem gebeugten Nacken, um auf unser Smartphone zu schauen. Unglaublich viele Menschen leiden dadurch an Rückenschmerzen. Yoga kann hier hilfreich sein: Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass es genauso effektiv ist wie Physiotherapie. Ein wenig Bewegung kann viel leisten. Mangel daran ist eine häufige Ursache für Krankheiten und Übergewicht. Praktischerweise ist Yoga eine Form der Bewegung, die wirklich jeder ausüben kann – sogar, wenn man übergewichtig ist, wenn man nicht „der sportliche Typ“ ist, sogar wenn man im Rollstuhl sitzt. Es gibt herrlich einfache Übungen, um vom Kopf in den Körper zu kommen.

Yoga ist also nicht nur ein Mittel gegen viele moderne Probleme, wie rasende Gedanken oder „Text Neck“. Es ist auch flexibel und zugänglich, sodass jeder davon profitieren kann.

Vorteile einer regelmäßigen Yogapraxis für den Alltag auf einen Blick

  • Verbesserte Stimmung
  • Bessere Konzentration
  • Linderung für Nacken- und Rückenschmerzen
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Allgemein verbessertes Wohlbefinden
  • Und noch viel mehr!

Klingt gut, oder? Und seien wir mal ehrlich: eine Verbesserung von Stimmung, Konzentration und Immunsystem ist doch ein zeitloser Wunsch – genau wie die Praxis, die uns beim Erreichen dieses Ziels unterstützen kann.

Aller Anfang macht Spaß – Meine 5 Tipps für einen gelungenen Yoga-Einstieg

Wenn du überlegst, mit Yoga anzufangen, aber dich noch nicht so richtig traust, dann ist dieser Artikel ideal für dich. Immer wieder hört man von Menschen, die nach ihrer ersten Yogastunde schockverliebt waren und sofort begeisterte Yogis wurden, aber mach dir keine Gedanken, wenn es bei dir nicht so war!

Bei mir war es auch keine Liebe auf den ersten Blick. Es dauerte Jahre, bis ich mich für die Praxis begeistern konnte. Dafür gab es verschiedene Gründe: Ich fand lange nicht den richtigen Lehrer; ich dachte, das Ganze macht nur Spaß, wenn man quasi ein Schlangenmensch ist, und noch einiges mehr.

Um dir den Einstieg ins Yoga etwas zu erleichtern, habe ich dir meine Top 5 Tipps zusammengestellt, mit denen du auch als völliger Neuling Spaß daran haben kannst.

1. Definiere dein Warum

Sei dir absolut im Klaren darüber, warum du mit dem Yoga anfangen möchtest. Genau zu wissen, warum bzw. wofür du etwas tust, wird dir helfen, dranzubleiben, auch wenn die Motivation mal nachlässt. Und es gibt viele Gründe, um mit Yoga zu starten: Vielleicht möchtest du dich körperlich besser fühlen, mehr Kraft und Beweglichkeit gewinnen. Oder du möchtest Ruhe ins Gedankenkarussell bringen. Vielleicht haben auch die akrobatisch anmutenden Posen auf Instagram deinen sportlichen Ehrgeiz geweckt. Ganz gleich, was es ist – steh zu deinem Ziel und halte es dir während Durststrecken immer wieder vor Augen.

2. Sei nicht zu stolz

Damit meine ich: Schäme dich nicht, in Anfängerklassen zu gehen und so viele Hilfsmittel zu nutzen, wie du brauchst. Blöcke, Gurte & Co. sind für genau solche Zwecke gemacht worden. Sie verlängern die Arme oder verkürzen die Beine, wenn man noch nicht beweglich genug ist, um manche Posen bequem halten zu können. Modifiziere auch ohne Hilfsmittel und stehe voll und ganz dazu, an welchem Punkt du in deiner Praxis gerade stehst. Wenn du in der Vorwärtsbeuge gerade mal die Knie erreichst, dann ist das eben so. Yoga ist kein Sport – es geht nicht darum, wie eine Haltung aussieht, sondern nur darum, was sie mit dir macht. Und die positiven Effekte kannst du bereits ganz am Anfang spüren, wenn du dich darauf einlässt.

3. Sei experimentierfreudig

Yin Yoga ist dir zu langsam? Dann probiere Hatha Yoga aus. Dir sagt längeres Halten von Asanas nicht zu? Dann geh doch mal in eine Vinyasa-Klasse. Das Yoga in deinem Fitnessstudio erinnert zu sehr an Gymnastik? Dann suche dir ein Yogastudio in deiner Nähe. Du wirst mit der Kursleitung nicht warm? Dann besuche einen Parallelkurs. Scheue dich nicht, mit verschiedenen Stilen, Lehrern und Locations zu experimentieren, bis du das Angebot gefunden hast, das zu deinem Warum am besten passt.

4. Such dir einen Yoga Buddy

Vielleicht gibt es ja in deinem Freundeskreis oder in deiner Familie jemanden, der auch gerne mit Yoga beginnen möchte. Tut euch zusammen! Gemeinsam ist der Anfang sehr viel weniger einschüchternd und man bleibt leichter am Ball.

5. Bevorzuge Vor-Ort-Klassen

Ja, es ist sicher sehr verlockend, erst einmal daheim ein YouTube-Video von gerade mal 20 Minuten anzuschmeißen und im eigenen Schlafzimmer zu üben. Gerade als Anfänger:in solltest du dir das aber (vorerst) verkneifen. Warum? Zunächst einmal ist es sicherer. Du wirst an viele Positionen herangeführt werden, die dir nicht vertraut sind. Übst du daheim, ist niemand da, der dich korrigieren kann. Im schlimmsten Fall übst du über einen längeren Zeitraum mit verkehrt aufgebauten Positionen und tust damit deinem Körper nichts Gutes – im Gegenteil. Bis du sicherer in deiner Praxis bist, ist es von großem Vorteil, von jemandem angeleitet und korrigiert zu werden. Damit beugst du Verletzungen vor und gewinnst von Anfang an ein tieferes Verständnis für die Übungen. Außerdem ist da noch der Spaßfaktor. Es ist einfach anders, in einem Raum mit mehreren Menschen zu üben. Und nicht selten entstehen dabei auch neue Kontakte.

Waren diese Tipps hilfreich für dich? Ist es für dich mühsam, dein Warum zu definieren oder einen passenden Stil zu finden? Dann schreibe mir gerne – ich freue mich, zu helfen!

Yoga zu Hause – Checkliste für deine Yogapraxis daheim

Während Corona wurde es immer populärer, die Yogapraxis auf das eigene Zuhause zu verlegen. Doch nicht nur in Zeiten einer Pandemie ist es gut und sinnvoll, es sich zur Gewohnheit zu machen, daheim zu praktizieren. Auf diese Weise kann man auch mal spontan eine Yogasession einschieben, wenn einem danach ist oder die Praxis genau auf das ausrichten, was einem gerade guttut, die Musik spielen, die man hören möchte… Während gemeinsames Üben im Studio mit herrlichen Assists eine wunderbare Sache ist, kann eine individuelle Yogasession ganz für dich ebenfalls toll sein. Viele tun sich dennoch schwer damit, ohne den festen Rahmen eines Kurses im Studio. Wenn du noch dabei bist, zum „Heim-Yogi“ zu werden, kommen hier ein paar Tipps, die dir den Einstieg erleichtern.

Dein persönliches Yogastudio

Finde einen Ort bei dir zu Hause, den du als dein ganz eigenes Yogastudio nutzen kannst. Am besten ist dieser Ort hell, freundlich und nicht zu überladen. Natürlich sollte ausreichend Platz für deine Matte und einige ausladende Bewegungen sein. Nicht viele haben den Luxus, ein Zimmer ganz für Yoga zur Verfügung zu haben, aber auch so kannst du deinen Yoga-Ort schön gestalten: Lüfte einmal gut durch, zünde Kerzen oder Räucherstäbchen an, lege Musik auf, zu der du gut praktizieren kannst.

Dein Yoga-Zubehör

Eine eigene Yogamatte zu haben gehört auf jeden Fall zur Grundausstattung. Was ebenfalls super ist: ein Meditationskissen, um bequem aufrecht sitzen zu können, sowie ein Gurt und Yogablöcke, um Asanas zu unterstützen. Aber auch Ersatzgegenstände, die sich in jedem Haushalt finden lassen, können gute Dienste leisten, wenn du dir diese Dinge nicht anschaffen möchtest. Ein Sofakissen oder eine zusammengefaltete Decke können ein Meditationskissen ersetzen, während ein Gürtel oder auch ein schmal zusammengefaltetes Tuch zum Gurt werden können. Anstelle von Blöcken kannst du zwei gleich große Bücher verwenden.

Dein Lehrer

Anders als im Studio, wo du mit dem Lehrer „Vorlieb nehmen“ musst, der deinen Kurs gerade unterrichtet, hast du daheim die Wahl: Es gibt zahlreiche YouTube-Videos mit verschiedenen Schwerpunkten und Längen, die du wählen und kombinieren kannst. Für Live-Stunden lohnt sich ein Blick auf die Websites verschiedener Yogastudios und selbstständiger Yogalehrer. So kannst du dir das Gefühl, gemeinsam mit anderen zu üben, nach Hause holen und außerdem auch mal Stunden bei Lehrern nehmen, die sonst zu weit weg wären – sogar mit internationalen Lehrern kannst du praktizieren, was sehr bereichernd sein kann.

Wenn du schon länger praktizierst, kannst du natürlich auch dein eigener Lehrer sein und die Stunde ganz nach deinen Bedürfnissen gestalten und anpassen, auch mittendrin, wenn du merkst, dass dir etwas nicht guttut oder dass du von etwas mehr willst.

Deine Intention

Du weißt nun, was du alles für deine Yogapraxis zu Hause brauchst. Bevor du loslegst, solltest du dir allerdings im Klaren darüber sein, weshalb du eine Yoga-Routine bei dir daheim etablieren möchtest. Wenn du genau weißt, warum du dich auf deine Matte begibst, wird es dir viel leichter fallen, am Ball zu bleiben.

Ein letzter Tipp für den Alltag

Dieser wird dir nicht nur bei deiner individuellen Yogapraxis helfen, sondern auch ganz allgemein: Lerne, auf deinen Körper zu hören; wahrzunehmen, was er gerade braucht. Stärkung? Erholung? Dehnung? Welche Körperregionen benötigen Aufmerksamkeit? Höre dann auch in dich hinein, wie es dir psychisch bzw. emotional geht. Vielleicht möchtest du deinem Herzraum Öffnung schenken? Vielleicht eher deinen Hüften? Lerne, deine Empfindungen nicht negativ zu bewerten, wie wir es leider oft tun, zum Beispiel „Ich bin viel zu steif“. Mach es dir zur Gewohnheit, diese Bewertungen als Bedürfnisse umzuformulieren. Im Falle dieses Beispiels wäre das „Heute braucht mein Körper Dehnung“.

Diese Gewohnheit ist besonders wichtig, wenn du deine eigenen Stunden planst oder gar intuitiv übst. Sie ist aber auch wichtig bei der Wahl eines Online-Kurses. Spüre daher auch nach deinen Stunden in dich hinein und beobachte, wie es dir jetzt geht, im Vergleich zu Beginn der Stunde. Wurden die Bedürfnisse, die du festgestellt hast, erfüllt?

Fange direkt jetzt damit an und frage dich: Was kann ich meinem Körper und meinem Geist in diesem Moment Gutes tun? Und vielleicht legst du dann auch gleich los mit einer kleinen Yogasession bei dir daheim? Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

Jetzt geht’s los – 7 Tipps für frischgebackene Yogalehrende

Die Yogalehrerausbildung ist beendet, die Prüfungen sind bestanden – doch wie geht es jetzt weiter? Ganz gleich, wie lange deine Ausbildung ging, jetzt, wo sie abgeschlossen ist, fehlt erst einmal ein Aspekt in deinem Leben, der für einige Zeit ein Fixpunkt für dich war. Das Ziel, auf das du hingearbeitet hast, ist nun erreicht. Kein Wunder, wenn da erst einmal ein Gefühl von „Was jetzt“ entsteht, denn nicht alle von uns gewinnen schon in der Ausbildung absolute Klarheit darüber, wie sie ihre Yoga-Karriere starten wollen. Doch auch, wenn das bei dir der Fall sein sollte, können dir die folgenden Tipps helfen.

Hier kommen meine sieben Tipps für frischgebackene Yogalehrende:

Finde deine Stimme

Idealerweise folgen die Teilnehmer deiner Kurse nur deiner Stimme. Du solltest im Grunde nichts „vormachen“ müssen, damit die Leute in deiner Klasse ganz bei sich sein können und vielleicht sogar die Augen geschlossen halten. Spätestens in Savasana, wenn alle in der Endentspannung liegen, ist deine Stimme, was sie durch diese letzte Phase der Stunde führt. Somit kommt deiner Stimme eine ganz besondere Bedeutung zu. Während es klar ist, dass du deine Schüler und Schülerinnen nicht mit der gleichen Stimme anleitest, mit der du am Telefon mit deinen Freunden quatschen würdest, sollte es genauso klar sein, dass du deine Stimme nicht verstellen solltest. Probiere dich daher aus: Sprich gerne mal mit dir selbst und experimentiere mit verschiedenen Lautstärken und Tonlagen. Hole dabei auch den Rat von Freunden und Familie ein. Was hört sich natürlich an, was gekünstelt? Diese Frage führt mich zum nächsten Punkt.

Sei du selbst!

Authentizität ist im Yogaunterricht wichtig. Wer in deine Klasse kommt, möchte keine perfekte Instagram-Fee, keinen durchtrainierten Superhelden vor sich haben. Wer in deine Klasse kommt, möchte einen echten Menschen sehen. Hab also keine Scheu, Yoga so zu unterrichten, wie du nun mal bist. Vielleicht hast du einen ganz eigenen Ansatz, eine ganz eigene Herangehensweise? Sei nicht zu scheu, dazu zu stehen! Wenn du sehr spirituell bist, aber fürchtest, damit Leute abzuschrecken, sei dennoch spirituell! Vielleicht ist genau das deine Nische als Yogalehrer:in. Wenn du vor dem Unterricht gern mit deinen Teilnehmern sprichst, gib ruhig auch zu, wenn du mal einen schlechten Tag hast. Jammern und dein ganzes Privatleben vor ihnen ausbreiten ist natürlich keine so gute Idee, aber ein simples Zugeben der Tatsache, dass auch du als Yogi:ni nicht nur Tage voller Regenbögen und Einhörner hast, wird dich für deine Schüler:innen nahbar machen.

Nimm deine eigene Praxis ernst

Auch, wenn du Übungen im Unterricht vormachst – eine Stunde, die du unterrichtest, zählt nicht als eigene Praxis! Warum? Weil du in diesem Moment Raum für andere hältst. Das bedeutet, dass du nicht so bei dir bist, wie du es bei deiner eigenen Yogasession wärst. Du kannst nicht wie bei einer Stunde nur für dich nach innen gehen und in dich hineinspüren, wenn du auf eine Klasse achtest, Adjustments gibst, und anleitest. Gehe daher regelmäßig auf deine eigene Matte und widme dich dir selbst. Je öfter du die Asanas, Pranayamas und Meditationen selbst erlebst, umso anschaulicher und akkurater kannst du sie auch anleiten und deinen Stunden somit das gewisse Extra verleihen. Außerdem hält es dich natürlich körperlich und geistig gesund und macht auch deinen Unterricht besser.

Lass dich inspirieren

Es ist wunderschön, einfach auf die Matte zu gehen und sich davon leiten zu lassen, was dein Körper gerade braucht. Es ist aber auch wunderschön, gerade als Yogalehrer:in, immer mal wieder die andere Position im Yogastudio einzunehmen und sich einfach anleiten zu lassen. Beide Varianten bieten viel Inspiration. Wenn dir Sequenzen besonders gut gefallen haben, notiere sie dir und verwende sie für spätere Yogastunden. Lass dich aber auch von deinem Alltag und den Menschen um dich herum inspirieren – so sammelst du Themen, die sich gut in Yogastunden einflechten lassen.

Unterrichte, so viel du kannst

Wenn du ähnlich tickst wie ich, dann ist Lampenfieber ein großes Thema für dich. Gerade dann ist es wichtig, sich dieser Unsicherheit regelmäßig zu stellen, damit sie ihren Schrecken verliert. Unterrichten sollte sich natürlich für dich anfühlen. Nutze daher jede Chance, die sich dir bietet, um Kurse zu geben. Schreibe Studios in deiner Umgebung an und frage, ob sie Lehrkräfte brauchen oder ob du dich auf eine Vertretungsliste setzen lassen kannst. Unterrichte interessierte Freunde und Familienmitglieder. Tritt Facebookgruppen bei und vernetze dich mit Gleichgesinnten – so ergeben sich vielleicht Unterrichts- oder Vertretungsmöglichkeiten. Vielleicht traust du dich sogar schon, eigene Kurse zu organisieren oder du möchtest Unterrichtsvideos drehen? Ganz gleich, was für dich die beste Methode ist – setze das in der Ausbildung Gelernte in die Praxis um und gewinne Routine und Selbstbewusstsein!

Vermeide die „Weiterbildungsfalle“

Versteh mich nicht falsch: Weiterbildungen sind toll und notwendig. Ich selbst sehe mich stets als Schülerin und bin unheimlich wissbegierig. Wenn mich ein Thema begeistert, möchte ich so tief wie möglich darin eintauchen und so viel wie möglich darüber lernen. Außerdem ist es wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben und den Wissensschatz immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Was du aber vermeiden solltest, ist der Gedanke, erst mit dem Unterrichten starten zu können, wenn du diese oder jene Weiterbildung gemacht hast. Als zertifizierte:r Yogalehrer:in kannst du sofort loslegen! Wenn du dich dafür zu unsicher fühlst, findest du sicher andere Yogalehrende in der Umgebung, bei denen du hospitieren oder assistieren darfst. Aber leg los! Wenn du dich weiterbilden möchtest, ist das wunderbar, aber es sollte dich nicht davon abhalten, Praxis im Unterrichten zu gewinnen.

Glaube an dich und deine Fähigkeiten

„Ich bin gerade erst mit der Ausbildung fertig geworden, ich kann doch noch gar nichts“ – kommt dir das bekannt vor? Keine Sorge, damit bist du nicht allein! Umso wichtiger ist es, dass du Punkt 3 berücksichtigst und viele Stunden gibst. Dadurch wird dir bewusst, dass du Menschen etwas geben kannst. Bringe die in der Ausbildung erlernten Fähigkeiten zum Einsatz, lasse deine Persönlichkeit mit einfließen, und du wirst mehr und mehr Sicherheit im Unterrichten gewinnen. Du hast eine Daseinsberechtigung! Es wird Leute geben, die sich gezielt deine Klassen aussuchen werden, du wirst sehen.

Ich wünsche allen neuen Yogalehrenden viel Erfolg für diese spannende nächste Phase!

Wenn die Motivation mal nachlässt – wie du eine regelmäßige Yogapraxis etablierst

Auch Yogis sind nicht vor ihm gefeit, vor dem berühmten inneren Schweinehund. Da kann die erste Stunde noch so toll und erhebend gewesen sein, sobald der Alltag mit all seinen Verpflichtungen und all seinem Stress über einen hereinbricht, finden es viele schwierig, am Ball zu bleiben. Zu verführerisch wirken nach einem langen Tag die Couch und die nächste Netflix-Serie. Aber keine Sorge: wenn du wirklich Regelmäßigkeit in deine Yogapraxis bringen möchtest, habe ich hier ein paar Tipps für dich.

Buddy suchen

Gemeinsam mit einem Yogabuddy zum Kurs zu gehen, macht nicht nur mehr Spaß, sondern man kann sich auch gegenseitig anspornen. Absagen fällt viel schwerer, wenn noch jemand auf einen wartet, man fühlt sich automatisch viel „verantwortlicher“. Wenn einer von euch beiden mal ein Tief hat, kann der andere Buddy für Motivation sorgen. Auch schön: Ein anschließendes gemeinsames Essen als Belohnung!

Kenne dein „Warum“ ganz genau

Warum gehst du persönlich zum Yoga? Und warum möchtest du dranbleiben? Wenn du genau weißt, was du aus deiner Praxis ziehst, hast du einen intrinsischen Anreiz. Ist es dein schmerzender Rücken, der sich hinterher besser fühlt? Ist es dein Gedankenkarussell, was sich während der Praxis beruhigt? Vielleicht willst du einfach gelenkiger oder kräftiger werden? All das sind valide Gründe – finde deinen und ruf ihn dir ins Gedächtnis, wenn du ans Schwänzen denkst!

Nimm an einer Challenge teil

Gerade zum Jahreswechsel gibt es online häufig verschiedene Yoga-Challenges, bei denen man einen Monat oder länger dranbleiben soll. So eine Challenge ist super, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln. Du magst dir vornehmen, nur die Challenge durchzuziehen, aber häufig hat man sich anschließend so an die regelmäßige Praxis gewöhnt, dass man dann nicht mehr darauf verzichten möchte.

Anreize schaffen

Gestalte dir deine Yogapraxis so angenehm wie möglich! Sie soll etwas sein, worauf du dich so richtig freuen kannst. Vielleicht möchtest du dir richtig schöne, gemütliche Yogakleidung kaufen oder eine Matte und Zubehör in deiner Lieblingsfarbe? Vielleicht ist das deine Zeit, um endlich die teure Duftkerze anzuzünden, die du dir für einen besonderen Anlass aufgespart hast? Finde heraus, was deine Yogapraxis für dich noch schöner macht, ganz gleich ob im Studio oder daheim.

Finde deinen richtigen Stil und dein richtiges Studio

Ohne Spaß auf der Matte wird es schwierig mit der Selbstdisziplin. Bei der Vielzahl an Yogastilen kann es sich überwältigend anfühlen, den Stil zu finden, der zu dir passt, aber das Ausprobieren kann auch viel Spaß machen. Ob entspannendes Yin Yoga oder schweißtreibendes Ashtanga Yoga – die Bandbreite ist groß, und du hast die freie Auswahl! Natürlich kannst du auch mehrere Stile kombinieren. Wichtig ist, dass du Spaß hast und mit dem gewählten Stil dein „Warum“ (Punkt 2) erreichen kannst. Wenn du in einem Studio praktizieren möchtest, suche dir eines aus, in dem du dich wohlfühlst. Die Räumlichkeiten, die Größe der Kurse, die Menschen – all das sollte dir zusagen. Und auch die Lage spielt eine wichtige Rolle: je schwieriger es für dich ist, das Studio zu erreichen, umso schwieriger wird es für dich, an einem Tag mit wenig Motivation auch wirklich hinzufahren.

Ich wünsche dir viel Erfolg – und natürlich Spaß! – beim Duell mit dem inneren Schweinehund.

Fröhliche Weihnachten – Geschenkideen für Yogis und Yoginis

Nicht nur in der Vorweihnachtszeit beschäftigt uns die Frage „Was soll ich bloß verschenken?“. Das ganze Jahr über gibt es besondere Anlässe wie Jobwechsel, Umzüge, Hochzeiten, und natürlich Geburtstage. Dabei ist es gar nicht so leicht, immer etwas zu finden, das der Person, die wir beschenken wollen, auch wirklich entspricht. Wenn du begeisterte Yogapraktizierende in deinem Umfeld hast, kommen hier sieben Ideen für yogische Geschenke.

Orakelkarten-Sets

Wer sich für Yoga interessiert, interessiert sich auch dafür, sich näher mit sich selbst auseinanderzusetzen und ist häufig auch spirituell. Genau da setzen Orakelkarten an: Hier geht es keinesfalls nur um Tarotkarten! Es gibt wunderschöne Kartendecks mit künstlerischen Motiven und verschiedenen Themen. Diese Karten kann man als Inspiration zum Journaling nutzen, damit eine Intention für den Tag setzen, die Yogapraxis danach ausrichten, und und und…

Heilsteine oder Aufbewahrungsboxen dafür

Ein ganz wichtiges Leitthema im Yoga ist Heilung. Dazu tragen auch verschiedene Edelsteine bei. Yogabegeisterte haben häufig sogar ihre Lieblingsheilsteine, die sie häufig mit sich führen oder an besonderen Orten in der Wohnung aufbewahren. Wenn du jemanden in deinem Freundeskreis hast, der noch nicht viel mit Steinen am Hut hat, ist ein Starterset eine tolle Möglichkeit: Eine kleine Auswahl beliebter Heilsteine mit entsprechendem Bestimmungsbuch, in dem steht, um welche Steine es sich handelt, was sie können und wie mit ihnen umzugehen ist. Wenn du einen eingefleischten Edelstein-Fan beschenken möchtest und nicht sicher bist, welche Steine derjenige schon im Repertoire hat, könnte eine schöne Aufbewahrungsbox eine gute Idee sein.

Murtis

Murtis sind kleine Figuren hinduistischer Gottheiten, die im Yoga eine Rolle spielen. Somit sind sie eher für spirituelle Yogi:nis gedacht. Der Haken hierbei: Du solltest wissen, zu welcher Gottheit sich die Person hingezogen fühlt, die du beschenken möchtest. Das ist aber durch beiläufiges Nachfragen recht leicht herauszufinden. Murtis gibt es in verschiedenen Größen und Preisklassen.

Räucherwerk und Zubehör

Der Duft von Räucherwerk kann die Yogapraxis deutlich bereichern. Hierbei meine ich nicht nur die klassischen Räucherstäbchen, sondern auch Räucherwerk, welches in eigens dafür vorgesehenen Stövchen oder mit Räucherkohle verbrannt wird. Wenn die Person, der du etwas schenken möchtest, Räucherstäbchenfan ist, könntest du einen hübschen neuen Räucherstäbchenhalter wählen. Im etwas höheren Preissegment liegen optisch ansprechende Stövchen für loses Räucherwerk. Diese gibt es in verschiedenen Größen. Auch ein komplettes Set ist eine gute Wahl: eine wohlriechende Räuchermischung, Stövchen, Kohle, und vielleicht ein Buch dazu – fertig ist ein herrliches Geschenk.

Gutschein für Yogi-(Online-)Shops

Ja, ein Gutschein ist zugegebenermaßen nicht besonders originell, aber seien wir mal ehrlich: Manche Menschen sind einfach sehr schwierig zu beschenken und treiben sich kurz nach den Feiertagen direkt in den Kaufhäusern herum, um vieles umzutauschen. Für solche Fälle eignet sich ein Gutschein ganz wunderbar. Vielleicht hältst du es ganz allgemein und wählst einen Gutschein von einem großen Shop für yogischen Bedarf, oder du kennst einen Laden, den die Person sehr gern mag und erwirbst dort einen Gutschein. Auch schön: Gutscheine für (gemeinsame?) Yogastunden, Massagen, oder für eine ayurvedische Beratung.

Yogischer Schmuck

Anhänger mit Om-Symbol, Ringe mit Heilsteinen, Armreifen mit Mantra-Gravur – es gibt inzwischen eine riesige Auswahl von wunderschönen Schmuckstücken, die einen yogischen oder spirituellen Bezug haben. Angenehmer Nebeneffekt: Wann immer der oder die Beschenkte den Schmuck trägt, wird die Person an dich denken 😊

Hochwertige Badezusätze

Ein schönes, langes Schaumbad ist eine luxuriöse Form der Selbstfürsorge, und Selbstfürsorge wird im Yoga großgeschrieben. Sich eine Weile im warmen, duftenden Wasser zu aalen, tut nicht nur der Seele gut. Wer körperlich fordernd Yoga praktiziert, schätzt auch den Effekt eines warmen Bads auf die Muskulatur. Jemandem einen Badezusatz zu schenken, bedeutet, Wohlbefinden zu verschenken. Orientiere dich an den Lieblingsdüften der Person, die du beschenken möchtest und wähle ein hochwertiges Badesalz oder eine hübsche Badebombe oder -praline.

Hast du noch weitere yogische Geschenkideen? Teile sie gerne in den Kommentaren!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Verschenken 😊

Am besten gleich loslegen – die 10 besten Gründe, mit Yoga zu beginnen

Du hast noch nie auf der Matte gestanden? Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich!

Sicher hast du deine Gründe, warum du noch kein Yogi oder keine Yogini bist: du hast gewisse Vorurteile, du hast Angst, nicht sportlich oder gelenkig genug zu sein, oder dir fehlt eine Begleitung, um dich wohlzufühlen? Was immer es ist, mangelndes Interesse kann es nicht sein, denn sonst würdest du diese Zeilen gerade nicht lesen 😊 Die Chancen stehen also recht gut, dass du nur noch einen ganz kleinen Ansporn brauchst, um dich auf die Matte zu wagen.

Hier sind meine Top Ten der besten Gründe, noch heute mit Yoga zu beginnen:

1. Stopp fürs Gedankenkarussell

Das war mein Grund, mit Yoga anzufangen. Ich wollte mehr Kontrolle über meine teils wild umherrasenden Gedanken gewinnen und mehr Gelassenheit bekommen. Gerade Meditation, die ja ein Teil von Yoga ist, ist hierfür wunderbar geeignet, aber auch das bewusste Bewegen bei der Asanapraxis, im Einklang mit dem Atem, oft auch begleitet von passenden Affirmationen, Visualisierungen oder Konzentration auf bestimmte Bereiche des Körpers, hilft sehr dabei, das Wollknäuel, das sich häufig im Kopf bildet, etwas zu entwirren.
Ich bin weiß Gott keine Person geworden, die nichts mehr aus der Ruhe bringt, aber ich habe nun Werkzeuge, um besser mit den Herausforderungen des Alltags klarzukommen. Und nachdem ich auf der Matte war, geht es mir immer etwas besser – ganz gleich, was gerade los sein mag.

2. Yoga macht glücklich

Ja, richtig gelesen, und zwar nicht nur, weil es Spaß macht (siehe Punkt 6)! Inzwischen ist belegt, dass eine regelmäßige Yoga- und Meditationspraxis sich positiv auf unser Glücksempfinden auswirkt und dieses verstärken kann. In unserem Körper werden während des Übens Prozesse in Gang gesetzt, die Glückshormone ausschütten. Allgemein ist mittlerweile bekannt, dass Bewegung generell Glückshormone fördert, aber Yoga mit seiner Achtsamkeit legt sogar noch eine Schippe drauf. Bewegung mit Happiness-Faktor – besser geht’s kaum!

3. Ein gesünderer Körper

Nicht nur dein Geist wird sich durch Yoga wohler fühlen, auch dein Körper. Wenn du regelmäßig auf die Matte gehst, gewinnst du ganz nebenbei an Kraft und Flexibilität. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern mindert auch die Gefahr von Verletzungen. Außerdem wurde mittlerweile bewiesen, dass Yoga auch dein Immunsystem stärken kann. Eine Win-Win-Situation!

4. Besseres Körpergefühl

Wurdest du bei einer Fitnessklasse im Studio schon einmal darauf hingewiesen, darauf zu achten, wie sich etwas in deinem Körper anfühlt? Sicher nicht. Im Yoga hingegen ist das normal. Nach vielen Positionen oder Sequenzen wird Zeit zum Nachspüren genommen, häufig auch in den Haltungen selbst. Mit der Zeit lernst du so, dich selbst immer besser zu beobachten und die Signale deines Körpers besser zu deuten. Der Vorteil? Du hörst auch außerhalb des Yogastudios besser auf deinen Körper und weißt, was ihm und dir guttut und was nicht. So kannst du gezielt reagieren, wenn du dich nicht wohlfühlst und dich besser um dich kümmern.

5. Ein besseres Gedächtnis

Ja, sogar das Gedächtnis kannst du mit Yoga verbessern – es gibt tatsächlich Forschungen dazu. Grundlage dessen ist die Annahme, dass Yoga die Kombination aus Asanas, Pranayama und Meditation ist. Das regelmäßige Üben dieser Kombi hat einen starken Effekt auf das Volumen der grauen Hirnmasse. Dabei handelt es sich um einen Teil des Nervensystems, der im Laufe des Lebens abnimmt. Dadurch entsteht nicht nur eine Beeinträchtigung des Gedächtnisses, auch das Risiko für Alzheimer und Demenz steigt. Yoga scheint diesen Abbau nicht nur zu verlangsamen, sondern sogar dafür zu sorgen, dass sich neue Nervenzellkörper bilden.

6. Es macht Spaß

Du verbindest Yoga mit Disziplin und Askese und schreckst daher davor zurück? Dann habe ich gute Neuigkeiten: Yoga macht Spaß und deine Praxis darf sich gut anfühlen! Sie ist nicht weniger wirksam, wenn du dich eben nicht durch die Zeit auf der Matte quälst und jede Minute auf die Uhr schaust – im Gegenteil! Es macht Spaß, sich im Einklang mit dem Atem zu bewegen. Es macht Spaß, den Körper auf eine Weise zu bewegen, wie wir es im Alltag sonst nicht täten. Es macht Spaß, nach einiger Zeit zu spüren, wie man kräftiger und geschmeidiger wird. Es macht Spaß, kreative Bewegungsabläufe auszuprobieren, vielleicht sogar zu schöner Musik. Es macht Spaß, sich an Stellungen, die schwierig für einen sind, spielerisch heranzutasten. Es macht Spaß, so lange herumzuprobieren, bis man den richtigen Stil für sich selbst gefunden hat. Es macht Spaß, Anstrengung und Entspannung zu verbinden. Probiere es aus! Was am Yoga macht genau DIR Spaß?

7. Mitreden können

Yoga ist in aller Munde. Jeder redet darüber, ganz gleich wie – manche preisen es als Allheilmittel an, andere kritisieren es als esoterische Spinnerei. Manche Firmen führen es ein, damit ihre Mitarbeiter konzentrierter und entspannter sind (siehe Punkt 8), sogar als Therapie wird es genutzt. Wenn du es nicht selbst ausprobiert hast, kannst du bei einem großen Thema der heutigen Zeit nicht mitreden. Also, ab auf die Matte, und bilde dir deine eigene Meinung!

8. Eine Bereicherung für alle Aspekte deines Lebens

Wenn du beginnst, Yoga zu praktizieren, wirst du nach einiger Zeit merken, wie sich dies auf dein Leben abseits der Matte auswirkt. Du lernst, dich mehr zu konzentrieren. Das wiederum wird sich positiv auf deine Arbeit auswirken – du wirst vermutlich effizienter und strukturierter arbeiten können und bessere Ergebnisse erzielen. Du erlangst mehr Geduld. Das hilft dir im Umgang mit deinen Lieben. Freunde, Familie, Kollegen, sie alle profitieren davon, wenn du mehr im Einklang mit dir selbst bist. Du wirst achtsamer. Durch diese gesteigerte Achtsamkeit weißt du eher, was dir guttut und was nicht. Du wirst immer mehr ersteres verstärken und letzteres reduzieren. Das ist gut sowohl für deine körperliche als auch deine geistige Gesundheit.

9. Wenig Aufwand oder Ausrüstung

Du würdest gerne sofort loslegen? Das geht! Du brauchst keine teure oder sperrige Ausrüstung, die du überall mit hinschleppen musst. Alles, was du brauchst, bist du selbst, bequeme Kleidung und im Idealfall eine Matte – selbst die ist nicht immer notwendig. Das bedeutet, auch wenn du gerade knapp bei Kasse bist, kannst du direkt starten, und auch im Urlaub oder auf Geschäftsreisen kannst du immer praktizieren, wenn dir danach ist.

10. Immer und überall praktizierbar

Da du nicht darauf angewiesen bist, etwas Bestimmtes dabei zu haben, kannst du immer auch eine ganz spontane Yogasession einlegen. Du sitzt nach einem langen Flug im Hotelzimmer und fühlst dich ganz steif? Mache eine Runde dehnende Asanas. Du bist an einem wunderschönen Fleckchen in der Natur, dessen friedvolle Atmosphäre du für dich nutzen möchtest? Lass dich zu einer Meditation nieder. Du sitzt im Büro und bist nervös vor einem wichtigen Meeting? Mache ein paar beruhigende Atemübungen. Yoga ist immer da, wo du auch bist!

Na, überzeugt? Vielleicht bist du ja auch schon länger überzeugte:r Yogi:ni und hast noch weiter Punkte, warum Neulinge genau jetzt starten sollten? Dann immer her damit!

Ich packe meinen Koffer…
Die Packliste für dein Yogaretreat

Nun, wo du dein perfektes Retreat gefunden hast und die Vorfreude bereits einsetzt, kommt der Teil, den ich am Reisen am wenigsten mag: das Packen. Ständig mache ich mir Gedanken, ob ich nicht zu viel oder zu wenig gepackt habe, ob etwas Wichtiges vielleicht fehlt, und so weiter und so fort. Was mir bei diesem Prozess immer hilft: Listen. Wann immer ich verreise, erstelle ich vorher eine Liste, die ich während des Packens abhaken kann. Das beruhigt meine Nerven etwas und gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, Stabilität und Ordnung (und das habe ich vor Reisen bitter nötig).

Um dir das Packen etwas zu erleichtern, habe ich dir eine Liste der Dinge zusammengestellt, die für mich auf keinem Yogaretreat fehlen dürfen. Du kannst dir die komplette Liste hier herunterladen, um sie auszudrucken und abzuhaken – denn gibt es ein befriedigenderes Gefühl, als einen Haken an eine Liste zu setzen? 😊

Was darf also – neben den üblichen Basics wie Unterwäsche – auf keinen Fall im Gepäck fehlen?

Reise-Yogamatte

Ja, die meisten Retreatcenter bieten Matten zum Ausleihen an. Natürlich kannst du dir auch vor Ort einfach eine nehmen. Ich reise dennoch gerne mit meiner eigenen, erst einmal wegen Hygienegründen. In einem guten Retreatcenter sollten auch die Leihmatten regelmäßig gut gereinigt werden, aber ich habe in den letzten Jahren eine Aversion gegen Matten entwickelt, die schon ein wenig müffeln – und das ist einfach nicht zu vermeiden, wenn sie dauerhaft von zahlreichen verschiedenen Füßen betreten werden. Ein weiterer Faktor ist, dass du dir keine Gedanken zu machen brauchst, ob die Matten vor Ort deinen Vorlieben entsprechen. Ich war schon mal auf einem verlängerten Yoga-Wochenende und es gab dort, wo ich war, leider nur Matten, auf denen mir die Hände im Herabschauenden Hund wegrutschten. So machte es wirklich keinen Spaß, zu praktizieren. Dieses Problem hast du mit deiner eigenen Matte nicht. Und ein letzter Punkt: die Matten des Centers sind meist nur für die Nutzung innerhalb der Yogaräume gedacht. Wenn du deine eigene dabei hast, kannst du damit auch am Strand, im Wald oder an einem anderen Ort in der Natur praktizieren, wenn dir danach ist.

Yogamattenspray

Es spielt keine Rolle, ob gekauft oder selbstgemacht, aber pack eine kleine Flasche auf jeden Fall in deinen Koffer oder Rucksack – auch wenn du deine eigene Matte nutzt! Gerade an warmen Urlaubsorten läuft man viel barfuß und betritt dann mit eben diesen nackten Füßen die Matte. Daher kann es nicht schaden, ihr nach dem Üben eine kleine Erfrischung zu gönnen.

Schreibzeug

Am besten ein Notizbuch oder -heft und einen Stift deiner Wahl, plus Reservestift. Warum? Du wirst dir vielleicht so einiges notieren wollen. Während eines Retreats leistest du viel innere Arbeit, was Emotionen freisetzen kann. Darüber möchtest du vielleicht schreiben. Eventuell gab es auch eine besonders kreative Sequenz, die du dir merken möchtest. Oder vielleicht schreibst du auch gerne ein Reisetagebuch. Journaling ist die ideale Ergänzung für dein Retreat!

Malakette

Auf deinem Retreat wird viel meditiert? Dann nimm auf jeden Fall eine Malakette mit, wenn du eine hast. Sollte es mal schwerer sein, das Gedankenkarussell zu beruhigen, ist Japa, die Meditation, bei der man die Mala durch die Finger gleiten lässt, oft eine gute Methode. Und natürlich kannst du sie auch einfach als Schmuck tragen

Dein liebstes ätherisches Öl

Die Wirkung von Düften auf das menschliche Gehirn ist nicht zu unterschätzen. Vielleicht hast du ein Lieblingsöl, das bei deiner Yogapraxis nie fehlen darf; eins, das dir beim Einschlafen hilft; eins, das deine Kopfschmerzen lindert; oder eins, das deine Laune hebt. Es sollte allerdings eines sein, für das du nicht notwendigerweise einen Diffusor brauchst. Du solltest es unverdünnt auf die Haut auftragen können, damit du nicht noch zusätzlich ein Trägeröl einpacken musst.

Augenkissen

Augenkissen tun nicht nur in der Endentspannung gut, sondern sind auch eine Wohltat, wenn deine Augen tagsüber viel der Sonne und/oder Salzwasser ausgesetzt waren. Auch im Flieger oder im Zug können sie sich als sehr praktisch erweisen!

Das waren meine yogischen Basics für das Yogaretreat-Reisegepäck. Die vollständige Liste inklusive Kleidung findest du hier zum Download.

Viel Spaß bei deinem Yogaretreat!

Ab in den Urlaub – 5 Fragen, um dein perfektes Yogaretreat zu finden

Urlaub ist einfach wunderbar. Yoga ist einfach wunderbar. Noch wunderbarer ist eigentlich nur die Kombination aus beiden!

Wenn du bereits entschieden hast, deinen Urlaub mit Yoga zu kombinieren, geht es nun an den spaßigen Teil: Das richtige Retreat finden. Es gibt eine unfassbar große Auswahl an Arten, Locations und Rahmenprogrammen.

Hier sind die fünf Fragen, die du beantworten solltest, um in der Masse dein perfektes Retreat zu finden:

  1. Wie weit möchtest du reisen?
    Wie weit du reisen möchtest, hängt sicher auch von der Zeit ab, die dir zur Verfügung steht. Möchtest du klein anfangen und erst einmal ein Wochenendretreat buchen, lohnt es sich, nicht allzu weit in die Ferne zu schweifen. Auch in deiner Nähe gibt es sicher Retreatcenter, die einen kurzen Anreiseweg bieten. Wenn du länger Urlaub hast, möchtest du vielleicht ein anderes Land entdecken. Auch hier kann man den Tapetenwechsel in einem Nachbarland genießen, oder sich eine Fernreise gönnen. Bevor du dich auf die Suche machst, lege deinen Zeitraum und deinen Radius fest.
     
  2. Wie oft am Tag möchtest du Yoga üben?
    Gewöhnlich sind bis zu zweimal Yoga am Tag – eine Morgen- und eine Abendsession. Manche Retreats haben aber auch einen anderen Zeitplan. Schau dir also genau an, wie viel Yoga angeboten wird, damit du am Ende nicht enttäuscht bist, dass weniger Stunden unterrichtet werden als du eigentlich gerne praktiziert hättest. Wenn das Pensum für dich eher zu hoch erscheint, streiche dieses Retreat nicht gleich von deiner Liste. Normalerweise ist die Teilnahme nicht obligatorisch und du kannst dir deinen Tag so einteilen, wie es sich für dich richtig anfühlt. Es ist immerhin dein Urlaub!
     
  3. Welchen Stil möchtest du praktizieren?
    Als begeisterter Ashtanga-Yogi fühlst du dich in einem Yin-Retreat vielleicht weniger wohl. Oder du hast schon mal einen bestimmten Stil ausprobiert und festgestellt, dass er so gar nicht deine Kragenweite ist. Daher: Augen auf bei der Retreat-Buchung! Viele Retreats bieten auch unterschiedliche Stile an, aber manche sind komplett auf Yin Yoga, Kundalini Yoga oder andere Stile ausgerichtet.
     
  4. Was möchtest du außer Yoga erleben?
    Ist es dir wichtig, dass dein Retreatcenter auch noch zusätzliche Workshops anbietet? Legst du Wert darauf, die Sehenswürdigkeiten deines Urlaubsorts gut erkunden zu können? Natürlich soll bei einem Yogaretreat die Erholung im Vordergrund stehen, aber wenn du weißt, dass du schnell unruhig wirst und nicht den ganzen Tag am Pool oder Strand liegen kannst, wirst du dich auch nicht wohlfühlen. Sollte dein Retreatcenter also kein „eigenes“ Rahmenprogramm anbieten, solltest du dich in der Umgebung gut selbst beschäftigen können.

  5. Wie sieht dein Ernährungsplan aus?
    Vegetarier und Veganer haben auf Yogaretreats meist gute Karten. Aber wird eine Vollverpflegung angeboten oder organisierst du manche Mahlzeiten selbst? Manche Urlaubsorte sind sehr fleischlastig. Auch auf deine Unverträglichkeiten solltest du Acht geben und sie am besten vorher kommunizieren.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Auswählen deines idealen Retreats!

Du hast es schon gefunden? Dann freu dich auf die Yogaretreat-Packliste im dritten Teil der Retreat-Artikelserie!